Rechtstipps
Ferienwohnung im Kiez - muss das sein? Das Problem nimmt gerade in den begehrten innerstädtischen Wohnquartieren zu: Immer häufiger sind in "normalen" Mietwohnungen oder auch in Eigentumswohnungsanlagen kurzfristig wechselnde Feriengäste anzutreffen. Für die Mitbewohner im Haus bringt das vielfachen Ärger: Die "Gäste" fühlen sich oftmals nicht verantwortlich für den Zustand des Hauses, lassen Unrat in den Eingangsbereichen liegen, halten sich nicht an gewöhnliche Ruhezeiten und gehen sorglos mit allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen um, wie z.B. sorgsames Schließen der Haustür zur Nachtzeit. Die von solcherlei Ärgernissen betroffenen Mitbewohner im Hause müssen dies nicht klaglos hinnehmen! Werden Wohnungen regelmäßig an "Gäste" untervermietet, so muss dies  unter Umständen als gewerbliche Nutzung gelten. Es bedarf dazu in jedem Fall mindestens einer Erlaubnis des Vermieters. Oftmals ist der Vermieter aber überhaupt nicht über die Untervermietungspraxis seines Mieters informiert, geschweige denn damit einverstanden. Mieter sollten sich in solchem Fall beim Vermieter oder dessen Verwalter darüber beschweren, dass durch die Untervermietung Probleme im Haus entstehen. Wichtig ist, dass die als Ferienwohnung untervermietete Wohnung sowie die daraus entstehenden Probleme konkret benannt werden. Allgemeine Beschwerden helfen nicht! Ist die Wohnqualität durch das Verhalten der ungebetenen "Gäste"  gravierend beeinträchtigt, können eventuell auch härtere Saiten aufgezogen werden. Es empfiehlt sich in dem Fall jedoch die vorherige Einholung kompetenten Rechtsrats, um eigene Probleme mit dem Vermieter zu vermeiden. Auch im Fall der Vermietung einer Eigentumswohnung an wechselnde Feriengäste sollte zunächst die Hausverwaltung mit dem Problem konfrontiert und über die konkreten Missstände informiert werden. Es lohnt sich zudem ein Blick in die Teilungserklärung. Diese enthält häufig detaillierte Regelungen zur möglichen gewerblichen Nutzung, die gute Chancen eröffnen, sich gegen solche Nutzungsarten, welche die Miteigentümer beeinträchtigen, zu wehren. Auch in dem Fall kann kompetenter Rechtsrat durchaus von Vorteil sein.
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